Alliierte in Berlin –
das Architekturerbe

Ein künstlerisches Forschungsprojekt der Architekturfotografin Mila Hacke – mit einer interaktiven Karte, Fotos, Videos und sorgfältig recherchierten Hintergrundinfos.

Erkunden Sie Berlin und das bauliche Erbe der fast fünfzigjährigen Präsenz der Alliierten.

 

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    Katgorie
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    Motiv des Plakats für die Ausstellung mit der Fassade und dem Saal mit bunten Sitzen in typischen Farben der 1950er Jahre, Format 84 x 80,3 cm, Auflage 5, Fotos: Mila Hacke [2010+2020, Preis auf Anfrage] L’Aiglon Kino und Hotel

    Blick auf die Kirche vom Kurt-Schumacher-Damm, Neubau für das Französische Hauptquartier für die umliegenden Cités zugänglich und von der heutigen Julius-Leber-Kaserne als St. Louis Standortkirche der Bundeswehr, 1952-1953 Entwurf André Châtelain zusammen mit Hansrudolf Plarre, Bauleitung Helmut Krafft, 1953 Kirchenweihe durch Kardinal-Erzbischof Maurice Feltin von Paris, Kurt-Schumacher-Damm 129, Wedding, Französischer Sektor [2020] St. Louis Kirche, Taufkapelle

    bis 1992 Centre Culturel Français als Auslandskulturinstitut neben dem Maison des France im Wedding für die Deutschen mit Hotel, Theater- und Kinosaal und Restaurant, die Regierungen von Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland vereinbarten, dass das Centre im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft weitergeführt wird: Centre Français de Berlin, deutsch-französisches Kulturzentrum, Müllerstrasse 74, Wedding, Französischer Sektor [2010] Centre Français de Berlin, Foyer

    größtes Auslandskulturinstitut der Welt, 1984 als Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur erbaut als Geschenk der DDR an die Sowjetunion für die Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Architekt Karl-Ernst Swora Kollektivs der Bauakademie der DDR um Erhardt Gißke, Friedrichstraße 176-179, Mitte, Sowjetischer Sektor [Foto 2020] Russisches Haus, Theatersaal

    Auslandskulturinstitut des Institut Français seit 1950 am Kudamm mit Cinema Paris, ein früher Wiederaufbau während der Berlin-Blockade, feierlich durch den französischen Stadtkommandanten General Ganeval und den französischen Hohen Kommissar François-Poncet im Beisein des Berliner Oberbürgermeisters Ernst Reuter eröffnet, Französische Fenster in der schlicht gerundeten Fassade inszenieren das Kulturhaus, Kurfürstendamm 211 Ecke Uhlandstraße, Charlottenburg, Britischer Sektor [Foto 2020 zur Corona-Schließzeit]

    Neubau einer Kirche für die Amerikaner in der US Community und den Kasernen, 1957 von Carl Mertz, Regierungsbaudirektor der Bundesbaudirektion, entworfen zusammen den Architekten Adolph, Weygandt, Jendretzki und Jaehnert, Simultankirche für evangelische, katholische und jüdische Gemeinden, weiterhin genutzt von katholischer Gemeinde All Saints und das spätere Gemeindezentrum mit Synagoge und einem Kindergarten, Hüttenweg, Dahlem, Amerikanischer Sektor [Foto 2009]

    Neubau in einer katholischen Kirche, Weihung 1979 durch den Bischof, erbaut neben dem mit Brückenschlag über die Straße mit dem Einkaufs- und Kulturzentrum der Cité Foch verbunden, abgerissen 2016, heute Wohnungsneubau an dieser Stelle, Glas-Kunst von Johannes Beeck, Fenster eingelagert, Orgel in der St. Louis-Kirche in der Julius-Leber-Kaserne, ein großer Verlust einer grandiosen Innenarchitektur, Avenue Charles de Gaulle 5, Cité Foch, Wittenau, Französischer Sektor [Foto 2015]

    1953 Neubau einer Kirche für die US Army in der Kaserne McNair Barracks, ehem. Telefunkenwerk Zehlendorf, Bauensemble 1937-1940 nach Plänen des Architekten Hans Hertlein, Kirche durch die US-Bauabteilung DEH errichtet, fast baugleich mit der Andrews Chapel im Bundesarchivgeländer der Hauptkadettenanstalt, heute Freikirchliche Gemeinde im Areal mit Wohnungsbau und Gewerbe, Goerzallee und Platz des 4. Juli, Lichterfelde, Amerikanischer Sektor [Foto 2009]

    1951 am Platz der Luftbrücke unmittelbar vor dem Flughafen Tempelhof errichtet, in drei deutschen Städten gibt es je ein Denkmal nach Plänen von Eduard Ludwig die Luftkorridore der Luftbrücke anzeigend: Berlin, Frankfurt am Main und Celle/Hannover, Mahnmal wird von den Berlinern „Hungerharke“ genannt, jeweils zum Ende der Berlin-Blockade 1949 am 12. Mai zentraler politischer Gedenkort, Denkmal und Gartendenkmal, Platz der Luftbrücke, Tempelhof, Amerikanischer Sektor [Foto 2020]

    Soldatenfriedhof, Berlin War Cemetery für die Commonwealth-Soldaten des 2. Weltkrieges, 1955 Eröffnung, Architekt Philip Dalton Hepworth fast 4 Hektar große Anlage mit 3.576 Einzelgräbern, Torbau aus drei Arkaden bildet den Eingangsbereich, Soldatenfriedhof steht unter besonderem Schutz der britischen Krone, zuständig sind die Commonwealth War Graves, Denkmal und Ehrenfriedhof, Heerstraße 139/Scholzplatz, Charlottenburg, Britischer Sektor [Foto 2016]

    Mehr Infos über die fotografische und forschende Arbeit von Mila Hacka finden Sie unter:

    milahacke.de